10 wichtige Fakten über Webflow

Allgemein

Cedrik Dudek
Cedrik Dudek
Co-Founder
Stand:
08/2021

Der Low-Code Website-Editor Webflow wird immer beliebter. Egal ob Startup, Mittelstand oder Großunternehmen, Webflow bietet für alle Unternehmen enorme Vorteile. Die zehn wichtigsten Fakten zum Werkzeug haben wir für Sie zusammengefasst. Denn nur von Fakten lassen sich Entscheidungsträger von einem Konzept oder Werkzeug überzeugen.

1. Schwierige Gründung - enormer Erfolg beim Kunden

Das noch recht junge Unternehmen hinter Webflow wurde erst im Jahr 2013 gegründet und hat seit diesem Zeitpunkt enorme Erfolge erzielen können. Die innovative Idee und vor allem auch die enorm kreative Umsetzung dieser Idee zog seit der Gründung des Unternehmens viele Kunden an. Zu den Nutzern und Kunden von Webflow zählen unter anderem Branchengrößen wie Groupon, The New York Times oder auch MasterCard und viele weitere Anbieter. Daher kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Lösung von Webflow sich nicht nur für kleinere Unternehmen rentiert, sondern auch große Unternehmen mit dem Editor komplexe Websites und Strukturen aufbauen können. Ein wichtiger Punkt der Entscheidungsfindung, da Webflow somit auch für größere Konzerne ein schlüssiges und effizientes Konzept anbietet. Während das Unternehmen bei der ersten Finanzierungsrunde zur Gründung bereits 72 Millionen Dollar Kapital einbringen konnte, wurde in einer zweiten Finanzierungsrunde im Jahr 2021 sogar ein Kapital von 144 Millionen Dollar von Investoren zur Verfügung gestellt. Somit ist Webflow finanziell bestens aufgestellt und bietet ausreichend Kapital, um die eigenen Kunden mit Verbesserungen und Features zu überzeugen.

2. Internes oder externes Hosting sind jederzeit möglich

Ein sehr großer Vorteil von Webflow ist, dass der Anbieter die Websites problemlos auf der eigenen Plattform hosten kann. Das bedeutet, dass sich Unternehmen um das Hosting und die Sicherheit des Hostings keine Gedanken machen müssen. Je nach gewähltem Plan steht ein enorm belastbares und vor allem schnelles Hosting zur Verfügung, sodass alle Funktionen jederzeit garantiert bleiben. Wer jedoch lieber auf eine eigene Server-Infrastruktur setzt und sich selbst um die Sicherheit und das Hosting kümmern möchte, kann dies ebenfalls tun. Der von Webflow erstellte Code kann einfach exportiert und auf anderen Servern genutzt werden. Hier gilt es für Unternehmen somit abzuwägen, wie viel Aufwand betrieben werden soll. Der Vorteil des Hostings durch Webflow liegt vor allem in der hohen Sicherheit der betriebenen Serverfarmen. Es müssen also nicht eigene Mitarbeiter abgestellt werden, welche für die Absicherung sorgen und die Lösungen regelmäßig auf dem neuesten Stand halten. Ein großer Vorteil vor allem für Startups und kleine und mittelständische Unternehmen, welche diese Arbeiten oftmals nicht in ausreichendem Maße bieten können.

3. Ohne Code-Kenntnisse jederzeit nutzbar

Einer der großen Vorteile von Webflow ist, dass das gesamte Werkzeug auch ohne Code-Kenntnisse nutzbar ist. Diese sind zwar von Vorteil, wenn bestimmte Dinge umgesetzt werden sollen, doch notwendig sind sie an keiner Stelle. Wer also von Grund auf eine Website aufbauen möchte, muss sich nicht noch zusätzlich mit HTML, CSS oder JavaScript beschäftigen, sondern muss sich nur in dieses eine Werkzeug einarbeiten. Da es zudem über einen sehr guten Editor verfügt, können alle Änderungen direkt an der Live-Website umgesetzt werden. Dies bietet den Vorteil des besseren Workflows, da alle Änderungen sofort zu erkennen sind. Der Nutzer bekommt also sofort ein Feedback für alle Änderungen und alle Handlungen, die er durchführt. Hier unterscheidet sich Webflow deutlich von anderen Tools mit "What you see ist what you get" - Editoren, welche immer zwischen Frontend und Backend unterscheiden. Dementsprechend positiv fallen auch die Nutzererfahrungen mit Webflow aus.

4. Auch Code-Experten greifen gerne auf Webflow zurück

Der Ansatz bei Webflow ist klar auf den Low-Code-Bereich ausgerichtet. Doch was bedeutet das? Grundsätzlich ist es nicht notwendig, dass Sie für die Nutzung von Webflow Code-Kenntnisse besitzen und selbst in HTML, CSS oder JavaScript programmieren können. Dennoch haben Sie in Webflow jederzeit Zugriff auf den zugrundeliegenden Quellcode und können diesen auch manuell verändern. Aus diesem Grund setzen auch erfahrene Programmierer sehr gerne das Werkzeug ein, da sich viele Arbeitsschritte so deutlich vereinfachen lassen. Dies spart eine ganze Menge Zeit in der Programmierung und sorgt unter anderem dafür, dass für die komplexeren Programmierungen einer Website deutlich mehr Zeit bleibt. So können alle Standard-Aufgaben und Designs spielend einfach in Webflow vorgenommen werden, während für besonders komplexe Probleme die Arbeit am Code weiterhin möglich ist. Vorteilhaft hierbei ist vor allem, dass Webflow einen sehr gut lesbaren Code schreibt, welcher von erfahrenen Programmierern sofort verstanden werden kann. Hier unterscheidet sich Webflow deutlich von den verschiedenen Website-Baukästen, welche momentan angeboten werden.

5. Webflow ist ein vollständiges CMS mit vielen Features

Mit Webflow lassen sich nicht nur statische Websites einfach erstellen, sondern Webflow bietet alle Features eines vollständigen Content Management Systems. Wenn man dabei beispielsweise Webflow und WordPress vergleicht, wird sehr schnell deutlich, wie umfangreich die CMS-Funktionen bei Webflow eigentlich sind. Es kann sich problemlos auch mit den führenden Programmen der Branche messen und überzeugt durch die einfache Funktionalität bei gleichzeitig hohem Funktionsumfang. Die Einrichtung einzelner Benutzer und Benutzergruppen ist ebenso einfach wie die Nutzung von Templates und die Erstellung neuer Content-Bereiche. Vor allem kann bereits direkt im Design festgelegt werden, welche Inhalte bei der Erstellung neuen Contents in jedem Fall ausgefüllt werden müssen. Optimal, damit beispielsweise die Mitarbeiter genau wissen, welche Details beachtet werden müssen. So kann jede News und jeder neue Content so ausgestaltet werden, dass der sich harmonisch in die Gestaltung und das Design der Website einfügt.

6. Von Grund auf neu oder mit anpassbaren Templates - alles ist möglich

Die Zugänglichkeit steht bei Webflow ebenfalls im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Arbeit für alle Beteiligten überschaubar bleibt. Wer möchte, kann bei Webflow von Grund auf die eigene Website mit allen Designentscheidungen aufbauen und diese in allen Details selbst gestalten. Aber notwendig ist dies natürlich nicht. Denn für die oftmals schnelleren und einfacheren Lösungen bietet das Programm eine ganze Reihe unterschiedlicher Templates, welche sich mit wenig Aufwand an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Ein weiterer Vorteil der Templates ist, dass sich Neulinge sehr einfach mit dem Aufbau und dem Design innerhalb des Werkzeugs vertraut machen können. Denn das Design und dessen Aufbau kann jederzeit einfach nachvollzogen werden. Die große Auswahl unterschiedlicher Templates ist mehr als ausreichend, um die verschiedenen Arten von Websites und deren Inhalte optimal abzudecken. Zudem wird die Anzahl der Templates beständig erweitert, ohne dass dabei die Qualität der Templates aus den Augen verloren wird. Optimal also für alle Nutzer, welche mit möglichst wenig Aufwand eine eigene Website realisieren möchten.

7. Einfaches Design ohne Trennung von Frontend und Backend

Im direkten Vergleich mit vielen anderen Systeme überzeugt bei Webflow vor allem das einfache Design ohne, dass dabei die Perspektive gewechselt werden muss. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern gibt es bei Webflow im Design keinen Wechsel zwischen Frontend und Backend. Während also bei anderen Editoren immer wieder zwischen den beiden Ansichten und Bereichen gewechselt werden muss, können Sie bei Webflow ganz entspannt direkt im Frontend arbeiten. Sie sehen also alle Änderungen unmittelbar und direkt und können diese sofort bewerten und gegebenenfalls korrigieren. Das sorgt unter anderem für einen effizienteren Workflow und somit für eine Einsparung von Zeit bei der Bearbeitung und Erstellung der Website und einzelner Elemente.

8. Webflow schreibt sauberen und gut lesbaren Code

Was Webflow unter anderem von vielen anderen Anbietern unterscheidet ist der Code, welcher vom Programm erzeugt wird. Während andere Website-Designer in der Regel versuchen eine Arbeit am Code zu erschweren und somit die Arbeit mit sich selbst zu forcieren, geht Webflow einen anderen Weg. Der vom Programm erzeugte Quellcode ist in der Regel sehr sauber programmiert und einfach zu lesen. Das macht es einfacher auch manuelle Veränderungen am Code vornehmen zu können. Die oftmals kryptischen Abkürzungen und Verschlüsselungen anderer Designer gehören mit Webflow der Vergangenheit an.
Kennen Sie sich mit HTML, CSS oder auch JavaScript aus, können Sie den von Webflow erzeugten Code ganz einfach verändern oder anpassen. Somit bietet das Programm den großen Vorteil, dass Sie sowohl im visuellen Designer als auch auf der Code-Ebene effizient und sicher arbeiten können.

9. Von der Visitenkarte im Netz bis zum Shopping-System: Alles ist möglich

Ein großer Vorteil von Webflow ist die einfache Skalierung der Möglichkeiten. Nutzer sind nicht darauf beschränkt sich für eine kleine Website oder ein komplexes System zu entscheiden, sondern können die Seiten ganz einfach an die aktuellen und individuellen Bedürfnisse anpassen. Das System ist so flexibel aufgebaut, dass sich von der kleinen Visitenkarte im Netz bis zur großen Unternehmensseite mit eigenem Shopsystem alle Möglichkeiten realisieren lassen. Dies bietet vor allem Unternehmen den Vorteil, dass der Umfang der Website der Unternehmensentwicklung angepasst werden kann. Vor allem Startups profitieren von diesen Möglichkeiten, da der Aufwand der eigenen Website vor allem zu Beginn häufig unterschätzt wird. Wer die Größe und die Funktionalität der Website an die Anzahl der Kunden anpassen kann, stellt sich im Wettbewerb deutlich flexibler dar. Daher greifen auch immer mehr junge Unternehmen auf Webflow zurück und profitiert von der einfachen Integration neuer Funktionen und neuer Möglichkeiten.

10. Professionelle Unterstützung ist bei Webflow besonders effektiv

Das Konzept von Webflow könnte man als "Einfach zu verstehen, schwierig zu meistern" beschreiben. Denn so einfach der Einstieg in Webflow auch sein mag, wer Websites auf dem höchsten technischen Niveau gestalten möchte, sollte sich intensiv mit dem Designer und den verschiedenen Werkzeugen auseinandersetzen. Das bedeutet für Unternehmen häufig einen zu hohen Aufwand. Aus diesem Grund setzen diese sich häufig mit Webflow-Agenturen zusammen, welche die grundlegenden Arbeiten übernehmen und welche die Mitarbeiter im Umgang mit Webflow schulen. Dabei haben wir bereits festgestellt, dass in der Regel im Kampf zwischen Webflow-Agenturen und Freelancern die Agenturen deutliche Vorteile aufweisen.
Aufgrund des sehr einfachen Einstiegs und der sehr steilen Lernkurve ist eine solche Lösung in der Regel besonders sinnvoll. So können Unternehmen auch von sich aus Änderungen vornehmen und mittels der im eigenen Unternehmen ausgebildeten Citizen Developer absichern lassen. Die Ausbildung und Schulung dieser Citizen Developer sollte dabei durch ein erfahrenes Unternehmen durchgeführt werden, damit die Werkzeuge, die Webflow als Plattform bietet, effektiv genutzt werden können.

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Über den Autor
10 wichtige Fakten über Webflow
Cedrik Dudek
Co-Founder

Cedrik ist Co-Founder von 02100 und schafft es, mithilfe von Low-Code, Unternehmen bis zu 75% produktiver zu machen. 02100 bietet Custom Web-App und Website Entwicklung mit Low-Code an.

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